
Olivenöl steht in fast jedem deutschen Haushalt in der Küche. Was die meisten nicht wissen: Was dort steht, hat mit dem Olivenöl, das in einem apulischen Familienbetrieb produziert wird, oft wenig gemeinsam.
Terra Mia ist ein Onlineshop für authentische Feinkost aus Süditalien. Das Olivenöl-Sortiment ist der Einstieg in ein Konzept, das sich um Herkunft, Handwerk und den Genuss süditalienischer Lebensmittelkultur dreht.
Herkunft ist kein Aufkleber
In deutschen Supermärkten trägt ein großer Teil der Olivenöle die Bezeichnung „Extra Vergine“. Das ist die höchste EU-Güteklasse und erlaubt einen Säuregehalt von bis zu 0,8 Prozent. Tatsächlich hochwertiges Olivenöl liegt bei 0,1 bis 0,2 Prozent. Der Unterschied ist im Glas kaum sichtbar, aber im Geschmack eindeutig.
Hinzu kommt die Herkunftsfrage. „EU-Olivenöl“ bedeutet, dass das Öl aus bis zu mehreren Ländern zusammengemischt wurde. Ein sortenreines, kaltgepresstes Olivenöl aus einem konkreten Betrieb in Apulien dagegen hat eine definierte Herkunft, eine definierte Sorte und einen Produzenten mit Namen und Adresse.
Das Olivenöl Sirius aus Apulien, das Terra Mia führt, kommt von einem Familienbetrieb mit persönlicher Partnerschaft. Es wird kaltgepresst, sortenrein abgefüllt und zu einem Zeitpunkt geerntet, den der Betrieb selbst bestimmt: früh, wenn die Polyphenole am höchsten sind. Das Öl Polaris folgt derselben Logik, mit einem leicht frischeren, helleren Charakter.
Beide findest du im Olivenöl-Sortiment bei Terra Mia.
Was in einem guten Öl steckt
Polyphenole sind sekundäre Pflanzenstoffe, die einem kaltgepressten Olivenöl seinen charakteristischen Geschmack geben: das Kratzen im Hals, die Bitterkeit am Gaumen, die Intensität im Nachgeschmack. Je frischer das Öl und je früher die Ernte, desto mehr davon.
Das ist das Ergebnis schonender Verarbeitung, die das Öl so belässt, wie die Olive es angelegt hat. Kein Erhitzen, kein Mischen, kein Nachbehandeln. Früh geerntete Oliven geben mehr Polyphenole, aber weniger Ölmenge. Spät geerntete Oliven geben mehr Öl, aber einen milderen, butterigeren Geschmack. Diese Entscheidung trifft der Produzent.
Mediterran kochen heißt: kochen, essen, reden
Die mediterrane Kochkultur ist kein Ernährungskonzept. Sie ist eine Art, sich zur Mahlzeit zu verhalten: Zeit lassen, gute Zutaten benutzen, am Tisch bleiben.
Olivenöl ist der sinnlichste Ausdruck davon. Es zischt in der Pfanne, duftet beim Anbraten, verbindet Zutaten zu einem Ganzen. Ein gutes apulisches Öl kocht man nicht einfach weg. Man gibt es am Ende in die Sauce. Man verarbeitet es in ein Soffritto, das den Boden für alles andere legt. Man gießt es über gegrilltes Gemüse, wenn das Gemüse noch heiß genug ist, das Öl aufzunehmen.
Das geht mit jedem Olivenöl. Es schmeckt mit einem guten Öl anders.
Was das Sortiment von Terra Mia noch umfasst
Das Sortiment von Terra Mia geht über Olivenöl hinaus. Italienische Feinkost aus Süditalien, alles aus Familienbetrieben, alles mit Herkunft: Pasta, Gewürzmischungen, Taralli, Honig, Vincotto aus Apulien, Keramik.
Die Idee dahinter ist dieselbe wie beim Olivenöl: Was gut ist, kommt von irgendwo. Dieser Irgendwo hat einen Namen.
Selbst ausprobieren
Olivenöl auf ein Stück Brot, dazu Salz. Kein Rezept, keine Vorbereitung. Nur das Öl in seiner pursten Form.
Wer das probiert und merkt, dass es sich von dem, was bisher im Schrank stand, unterscheidet, der weiß, was gemeint ist.